Geniesserwandern

Jürg & Co. entdecken Ernen und die LandArt in der Twingi, 26./27. Juni 2014

erwartungsfroh blicken wir zwei Tagen mit viel Walliser Kultur, Naturschönheiten und leiblichen Genüssen entgegen
bereits auf dem Wanderweg von Fiesch nach Ernen geniessen wir Trockenfleisch-Spezialitäten und Safranbrot, begleitet von Gwäss, Plantscher und Ermitage
nördlich von Ernen bewundern wir eine alte Stockmühle, deren Wasserrad horizontal angetrieben wurde
Ruedi erklärt uns den dynamisch-biologischen Bauernhof mit seinem Kräutergarten
pikante Gazpacho-Suppe mit geräuchertem Käse; gebratene CH-Ente mit Erdbeerkompott, Gemüse vom Brigerberg & Brennessel-Gnocchi; Kirschen-Crêpes & Ringelblumen-Joghurt-Glace; Humagne blanc & Cornalin
das alte Ernen kannte viele kirchliche und weltliche Potentaten und ist überaus reich an kulturhistorischen Trouvaillen
die Sage vom Geist unter dem Erner Galgen lässt uns auch heute noch erschaudern
im Nachbardorf Mühlebach steht noch eine Gruppe von Holzhäusern aus dem 15. Jh. mit den typischen «Heidechriz»!
nach einer kleinen Degustation von Aprikosenschnitten, Altesse & Malvoisie wandern wir gemütlich nach Fürgangen und nehmen dort die Seilbahn nach Bellwald
im Restaurant «Zur alten Gasse» geniessen wir ein 4-Gang Gourmet-Menu und dazu Chenin blanc & Humagne rouge
ausgeruht und mit einem feinen Frühstück im Magen beginnen wir den zweiten Tag
von Binn aus wandern wir entlang der Twingi-Schlucht, wo uns der Twingi-Ghost überrascht, eines der 14 Kunstwerke der aktuellen LandArt
nach einer weiteren Degustation von Walliser-Spezialitäten, Resi, Himbertscha & Heida überqueren wir auf der Römerbrücke die «Binna» ...
... und wandern weiter entlang der furchteinflössenden Twingi-Schlucht nach «Grängelsch» zu einem abschliessenden Raclette-Essen
dank der Sage «Vom eingesperrten Tod» erfahren wir, weshalb es heute im Goms keine Rebberge mehr gibt...